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Press Release Cityscape 2009 Dubai in Arabic
Immobilienmesse Mipim
Weniger Champagner und Glamour
Von Birgit Ochs und Steffen Uttich
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Spur der Krise: Auf der Mipim dürfte es in diesem Jahr weniger voll werden al...
Spur der Krise: Auf der Mipim dürfte es in diesem Jahr weniger voll werden als im vergangenen Jahr
06. März 2009 Die europäische Immobilienmesse Mipim in Cannes wird in diesem Jahr spürbar bescheidener als in den Vorjahren ausfallen. Kurz vor dem Beginn des Branchentreffs, der vom 10. bis 13. März an der Côte d'Azur stattfindet, haben die Veranstalter ihre Erwartungen deutlich zurückgeschraubt. Inzwischen rechnen sie schon mit einem Einbruch der Besucherzahlen um ein Drittel von 30.000 im vergangenen Jahr auf nur noch 20.000. Gleichzeitig sollte auch die Anzahl der Aussteller unter 2000 liegen, nach 2700 im Vorjahr.
„Es wird weniger Champagner und Feuerwerk am Strand geben; dafür gibt es eine Rückbesinnung auf die Inhalte“, erwartet Martin Brühl, Deutschland-Chef des Beratungsunternehmens Cushman & Wakefield, von seinem 18. Mipim-Besuch. In die gleiche Richtung geht auch der Ausblick von Hartmut Fründ, verantwortlich für die Immobilienberatung von Ernst & Young: „Es besteht die Chance, dass dieses Jahr wieder ernsthaft übers Geschäft geredet wird.“
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Eine Zeit für Schnäppchenjäger
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Cannes ist durch sein Filmfestival bekannt geworden - diesen Ruf pflegt die Stadt nun durch Wandmalereien
Die Fachbesucher werden sich nach Ansicht von Brühl umschauen, ob Vorboten eines sich wiederbelebenden Investmentmarktes auszumachen sind. „Schnäppchenjäger“ dürften unterwegs sein und könnten nach Abwertungen von bis zu 40 Prozent beispielsweise in Großbritannien durchaus fündig werden. „So manches Exposé ist in Cannes sicher schon im Gepäck“, sagt er. Nicht zuletzt sollte angesichts der schwierigen Zeiten auch die Funktion des Branchentreffs als Jobbörse nicht unterschätzt werden. Den sich abzeichnenden Wandel umschreibt Brühl als „Expo-Realisierung“ - unter Anspielung auf die inzwischen etablierte Münchener Immobilienmesse im Herbst, die im Vergleich zur Mipim schon seit je als Arbeitsmesse gilt.
„Weniger Show, weniger Begleitmusik - dafür viele ernsthafte Gesprächen mit echten Profis“ sieht auch Mario Caroli, persönlich haftender Gesellschafter der Stuttgarter Privatbank Ellwanger & Geiger, bei seinem diesjährigen Besuch in Cannes entgegen. „In ihren Anfängen war die Mipim eine bemerkenswert gute Branchenmesse, und es wäre wünschenswert, dass sie dorthin zurückkehrt.“ Das begleitende Konferenzprogramm macht deutlich, dass die Veranstalter die veränderten Ansprüche im Zielpublikum durchaus wahrgenommen haben. Die angesetzten Diskussionen drehen sich schwerpunktmäßig um Lösungswege aus der gegenwärtigen Krise.
Bescheidenheit tut gut
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Viele Branchenvertreter machen keinen Hehl daraus, dass der Messe etwas mehr Bescheidenheit durchaus guttut. „Die Mipim war zuletzt an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt - sowohl was die Größe als auch was die Kosten betrifft“, sagt Thomas Schmengler, verantwortlicher Geschäftsführer für den An- und Verkauf von Objekten bei der Immobiliengesellschaft der Dekabank.
Tatsächlich hatten Teilnehmer in den vergangenen Jahren immer wieder darüber geklagt, dass die Messe längst den Rahmen gesprengt habe, den Cannes mit dem Palais de Festival biete: Im eigentlichen Bau konnten nicht alle Aussteller Platz finden, so dass die Veranstalter den Betrieb auf alle möglichen Nebenschauplätze verlagern mussten. Ein zunehmendes Ärgernis waren nicht zuletzt auch die begrenzten Hotelkapazitäten.
In diesem Jahr wird es nun entspannter zugehen. So kommen beispielsweise viele deutsche Immobilienunternehmen mit deutlich verkleinerter Mannschaft in die südfranzösische Stadt und geben zuweilen auch nur ein kurzes Gastspiel von ein bis zwei Tagen auf der Messe. „Man muss sehen, wo man in diesen Zeiten sparen kann“, heißt es zum Beispiel bei der Patrizia Immobilien AG. Auch die Gewerbeimmobilienmakler, die vom Zusammenbruch des Investmentmarktes besonders hart getroffen sind, fahren ihre Präsenz sichtbar zurück.
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